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Mineralwolle und Dämmmaterial richtig entsorgen

Dämmstoffe vor der Entsorgung eindeutig einordnen

Beim Sanieren von Dächern, Wänden oder Decken fallen häufig Dämmstoffe an. Glaswolle und Steinwolle gehören zur Mineralwolle und bestehen aus künstlichen Mineralfasern, kurz KMF.

Für den Umgang und die Entsorgung sind unter anderem Produktart, Alter und mögliche Verunreinigungen wichtig. Besonders bei alter oder unbekannter Mineralwolle sollte die Einordnung bereits vor dem Ausbau fachkundig geklärt werden.

Mineralwolle gehört bei KNETTENBRECH + GURDULIC Umwelt weder in die Bauschutt- noch in die Baumischabfallsammlung. Stimmen Sie Material, Verpackung und Anlieferung deshalb vorab mit unserem Team ab.

Nicht jeder Dämmstoff gehört in dieselbe Sammlung

Unter dem Begriff Dämmmaterial werden unterschiedliche Produkte zusammengefasst. Entscheidend ist, welches Material tatsächlich vorliegt.

Glaswolle und Steinwolle

Beide gehören zur Mineralwolle. Bei ihrer Bearbeitung können Fasern und Staub freigesetzt werden. Für alte und neue Produkte können unterschiedliche Anforderungen gelten.

Halten Sie vorhandene Produktunterlagen, Herstellerangaben und Informationen zum Einbauzeitpunkt für die Abstimmung bereit.

Alte oder unbekannte Mineralwolle

Ältere Mineralwolle kann Fasern enthalten, die als krebserzeugend eingestuft sind. Farbe und Aussehen reichen nicht aus, um das Material sicher zu bewerten.

Wenn Herkunft und Produkteigenschaften unbekannt sind, lassen Sie den Umgang und den Entsorgungsweg vor Beginn der Arbeiten fachkundig klären.

Andere Dämmstoffe

Styropor, XPS-Platten, PUR/PIR-Hartschaum oder Holzfaserdämmplatten sind keine Mineralwolle. Für diese Materialien muss die Entsorgung separat abgestimmt werden.

Nennen Sie auch Beschichtungen, Kleber, Putzschichten oder andere Materialien, die fest mit der Dämmung verbunden sind.

Asbest gesondert betrachten

Mineralwolle ist nicht mit Asbest gleichzusetzen. Bei unbekannten alten Bauprodukten muss jedoch geklärt werden, welches Material tatsächlich vorliegt.

Vermischen Sie asbestverdächtige Materialien nicht mit Mineralwolle. Stimmen Sie die Untersuchung und weitere Vorgehensweise mit qualifizierten Fachleuten ab.

Das Alter ist ein Hinweis, kein vollständiger Nachweis

In Deutschland dürfen seit Juni 2000 nur noch Mineralwolle-Dämmstoffe hergestellt und verwendet werden, die die entsprechenden Freizeichnungskriterien erfüllen. Ein geschätztes Gebäudealter allein belegt jedoch nicht die Eigenschaften einer vorhandenen Dämmung. Auch bei neuer Mineralwolle ist ein staubarmer Umgang wichtig.

Verpackung und Annahme vor dem Ausbau abstimmen

Planen Sie den Entsorgungsweg, bevor die Arbeiten beginnen. So können geeignete Verpackungen rechtzeitig bereitstehen und unterschiedliche Materialien getrennt erfasst werden.

1. Informationen zusammentragen

Beschreiben Sie Einbauort, ungefähren Einbauzeitpunkt und Materialmenge. Vorhandene Etiketten, Rechnungen oder Produktdatenblätter können bei der Einordnung helfen. Benennen Sie auch Anhaftungen und Verunreinigungen.

2. Verpackung klären

Fragen Sie vorab, welche staubdicht verschließbaren Säcke oder KMF-Big-Bags für Ihre Anlieferung geeignet sind. Stimmen Sie auch Kennzeichnung, Abmessungen und zulässige Befüllung ab. Lose Mineralwolle nicht zur Anlieferung einplanen.

3. Übergabe organisieren

Klären Sie Annahmemöglichkeit, Transport und erforderliche Unterlagen. Verpackungen müssen für die Übergabe geschlossen und unbeschädigt sein. Melden Sie Beschädigungen vor dem Entladen beim zuständigen Personal.

Faserfreisetzung vermeiden

Mineralwolle nicht werfen oder zum Platzsparen zusammenpressen. Beim Verschließen von Säcken die Luft nicht herausdrücken. Verpacktes Material nicht zur Kontrolle eigenständig wieder öffnen.

Dieser Ratgeber beschreibt die Vorbereitung der Entsorgung. Welche Schutzmaßnahmen beim Ausbau erforderlich sind, muss passend zum Material und zur Tätigkeit festgelegt werden. Lassen Sie Arbeiten an alter oder unbekannter Mineralwolle fachkundig planen.

Welche Angaben brauchen wir für Ihre Anfrage?

Nennen Sie uns die Art der Dämmung, den Einbauort, den bekannten oder geschätzten Einbauzeitpunkt und die ungefähre Menge. Teilen Sie auch mit, ob das Material bereits ausgebaut und verpackt wurde und welche Produktunterlagen vorliegen.

Die Kosten hängen unter anderem von der Materialeinordnung, Menge, Verpackung und dem Transport ab. Welche Unterlagen benötigt werden, klären wir passend zu Ihrem Vorhaben. Eine pauschale Einstufung allein anhand eines Fotos ist nicht möglich.

Für private Sanierungen

Sie möchten Dämmmaterial aus Ihrem Haus entsorgen? Stimmen Sie Material, Verpackung und Annahme vorab mit unserem regionalen Team ab.

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Sie planen einen Rückbau oder eine energetische Sanierung? Klären Sie die getrennte Erfassung, Verpackung und Übergabe der Dämmstoffe frühzeitig.

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